Wann
sind Nahrungsergänzungsmittel
(NEM) sinnvoll?
"Nationale
Verzehrstudien " der
deutschen Bundesregierung
und "
5 am Tag" Kampagne
Ausgangspunkt ist die klassische
Schulmedizin. In tausenden
von Studien wurde über
all die Jahre belegt, dass
eine unzureichende Ernährung
mit Obst und Gemüse zumindest
mitverantwortlich für
die Entstehung von einer Vielzahl
von Krankheiten ist. Während
dies in früheren Jahren
primär den Vitaminen
zugeordnet wurde, zeigt die
Forschung in den letzten Jahrne
zunehmend, dass der Schutzt
durch Obst ud Gemüse
mindestens genauso auf die
darin enthaltenen Enzyme und
Mineralstoffe und insbesondere
die sekundären
Pflanzenstoffe
zurückzuführen ist.
Die senkundären Pflanzenstoffe
werden in diesem Zusammenhang
auch als die Helden der Wissenschaft
bezeichnet.
Essen wir nun zu wenig Obst
und Gemüse, gerät
die Balance in unserem Körper
außer Kontrolle, die
freien Radikale nehmen überhand
und es entsteht oxidativer
Stress. Dieser wird für
mehr als 200 Erkrankungen
mitverantwortlich gemacht.

Der klare und einfache Weg
ist nun die Aussage:
"dann müssen doch
nur alle genug Obst und Gemüse
essen und damit ist gut".
So weit - so gut: nur die
Menschen machen es einfach
nicht.
Die 1. Nationale Verzehrstudie
der Deutschen Bundesregierung
(1985 - 1989) sagt aus, dass
maximal 5 - 10% der Deutschen
mindestens 5 Portionen Obst
und Gemüse
essen.
D . h. über
90 % essen zu wenig.
Die 2. Nationale Verzehrstudie
(2005 - 2008) beinhaltet eine
leichte Verbesserung um 1
- 2 % - dies bestätigt
aber nur die Kernaussage -
wir essen viel zu wenig Obst
und Gemüse.
Als eine der Folgen gibt
es weltweit die "5 am
Tag" Kampagnen - teilweise
wie in Frankreich sogar "10
am
Tag"
Die Franzosen empfehlen 10
Portionen am Tag, da die Qualität
der Produkte so gesunken sei,
dass 5 Portionen schon lange
nicht mehr reichen würden,
die übrigen Länder
bleiben bei 5 Portionen, da
die Menschen diese schon nicht
erreichen würden.
Nach den Ernittlungen von
Professor Vogt - Gründer
der "5 am Tag" Kampagne
essen die Deutschen im Schnitt
0,6 Portionen Obst und 0,8
Portionen Gemüse - also
nicht mal 1 1/2 Portionen
am Tag. Als Gründe haben
sie dafür angegeben:
=>
keine Zeit 
=>
zu teuer
=>
mag ich nicht
=>
vergesse ich
Was
heißt nun "5 am
Tag" - 5 Portionen
Obst und Gemüse - roh
oder nur leicht gegart - ca.
0,75 bis 1 kg am Tag - und
möglichst nicht 5 Äpfel
oder ein kg Tomaten, sondern
eine bunte Vielfalt, da in
den verschiedenen Obst und
Gemüsesorten z. T. unterschiedliche
sekundäre Pflanzenstoffe
enthalten sind, die jeweils
verschiedene Wirkungsweisen
haben
Bis heute kennen aber nur
ca. 1/3 der Deutschen die
Kampagne - 1/3 verwechseln
sie mit der Empfehlung lieber
5 kleine Portionen am Tag
zu essen, als 3 große
Mahlzeiten und der Rest kennt
sie gar nicht. Und alle praktischen
Erfahrungen belegen, die Umstellung
der Essgewohnheiten auf Dauer
ist extrem schwer.
Wenn man also die Tatsachen
berücksichtigt, dass
tausende
von Studien einen Zusammenhang
von gesunder Ernährung
mit Obst und Gemüse
und
der Vermeidung vieler Krankheiten
nachweisen
alle
Gesundheitsorganisationen
und Krebsinstitute es für
notwendig erachten, täglich
mindestens
5 (-10) Portionen Obst und
Gemüse zu essen
aber
nachweislich um 90 % der Deutschen/
Ihrer Patienten viel zu wenig
Obst und Gemüse essen
ist es nicht mehr die Frage,
ob
man ein Nahrungsergänzungsmittel
empfiehlt (bzw. auch selbst
einnimmt), sondern nur
noch die Frage welches.

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